Suchtberatung: "DROB" übernimmt übergangsweise
Kreis: "Im Anschluss wird es dauerhafte Lösung geben"
- 06.07.2026 um 13:39
- Castrop-Rauxel
In Castrop-Rauxel wird es auch in Zukunft eine Suchtberatung geben: Die „DROB“ – Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest e.V. – mit Sitz an der Oberen Münsterstraße 24, übernimmt übergangsweise für die nächsten drei Monate, sprich bis Ende September, die Drogen- und Suchtberatung vor Ort. „Im Anschluss wird es eine dauerhafte Lösung geben. In dieser Woche finden dazu noch letzte Abstimmungen statt“, erklärt Kreissprecherin Lena Heimers.
Nachdem bekannt wurde, dass die Diakonie ihr Angebot zum 1. Juli einstellt, liefen Gespräche mit dem Ziel, einen möglichst nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Ab heute (6. Juli) können sich Betroffene an die DROB wenden. An der Oberen Münsterstraße 24 wird montags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr eine freie Sprechstunde angeboten. Darüber hinaus werden Termine nach Vereinbarung vergeben (Tel. 02305 542286).
Nach drei Monaten wird dann ein anderer Träger übernehmen. Hier laufen finale Gespräche, eine Vollzugsmeldung gibt es aber noch nicht.
Erste Beigeordnete Regina Kleff hatte stets betont, dass eine Fortführung der Suchtberatung in unserer Stadt „fachlich dringend erforderlich und vorgesehen“ sei.
Die Finanzierung läuft im Wesentlichen über den Kreis Recklinghausen. Dieser förderte die Suchtberatungsstelle Castrop-Rauxel zuletzt mit jährlich ca. 155.000 Euro. Der Anteil der Stadt Castrop-Rauxel betrug rund 6.200 Euro pro Jahr.
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- Quelle(n):
Autor
Nina Möhlmeier
Freie Mitarbeiterin
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