Absolutes Haltverbot: Sieben Schilder auf 300-Meter-Strecke
Suderwicher Straße: Stadt will "unerwünschtes Parken" verhindern
- 09.06.2026 um 11:26
- Castrop-Rauxel
An der Suderwicher Straße in Becklem, zwischen den Restaurants „Enzo“ und „Haus Hölter“, stehen auf einer Strecke von rund 300 Metern gleich sieben Verkehrsschilder, die auf ein absolutes Haltverbot hinweisen. „Warum gibt es in diesem Bereich eigentlich so viele Schilder? Zumal dort auch Pfosten stehen, die ein Halten und Parken ohnehin unmöglich machen. Und wie viel Geld hat die Stadt für die Beschilderung in die Hand genommen?“, möchte ein Leser wissen. CASNews fragte bei der Stadtverwaltung nach.
Straßenbaulastträger der Suderwicher Straße sei der Landesbetrieb Straßen.NRW. Die Beschilderung im Bereich zwischen Becklemer Straße und Auf der Flur sei im vergangenen Jahr vom Ordnungsamt angeordnet worden, sagt Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann.
Hintergrund der Regelung sei, dass eine unmittelbar neben der Fahrbahn verlaufende Fläche – ein unbefestigter Seitenstreifen – von einigen Fahrzeugführern als Parkfläche genutzt worden sei. „Die Fahrzeuge standen dabei teilweise auf dem Seitenstreifen und teilweise auf dem dortigen Radweg“, so Maresa Hilleringmann. Dies habe regelmäßig dazu geführt, dass die Suderwicher Straße beim Verlassen der Becklemer Straße und aus der Straße Auf der Flur nur eingeschränkt einsehbar gewesen sei. „Zudem wurde der Radweg häufig beeinträchtigt, und es kam zu Problemen mit den Grundstückszufahrten der dortigen Anwohner.“
Um das unerwünschte Parken entlang dieser Strecke zu verhindern und die Sicht in die Suderwicher Straße zu verbessern, seien bereits vor der Aufstellung der Verkehrsschilder zusätzliche Leitpfosten im Bereich der Einmündungen angebracht worden. An der Einmündung Becklemer Straße/Suderwicher Straße habe es sich zudem in der Vergangenheit um eine „Unfallhäufungsstelle“ gehandelt. „Die Maßnahmen dienten daher allesamt der Verkehrssicherung“, heißt es aus dem Rathaus.
Dass auf einer Strecke von rund 300 Metern insgesamt sieben Haltverbotsschilder aufgestellt worden seien, entspreche der üblichen Anordnung, bei der Verkehrszeichen in regelmäßigen Abständen wiederholt würden, damit die Regelung für alle Verkehrsteilnehmenden klar und eindeutig erkennbar bleibe.
Die Kosten für ein Verkehrszeichen werden mit durchschnittlich rund 100 Euro beziffert.
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- Quelle(n):
Autor
Nina Möhlmeier
Freie Mitarbeiterin
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