30. Juni 2026
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Bild: CASNews / Nils Bettinger

Wende nach mutmaßlichem Messerangriff in Habinghorst

Haftbefehl gegen 47-Jährigen aufgehoben – Polizei weist 43-Jährigen in Psychiatrie ein

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Castrop-Rauxel. Im Fall des mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikts an der Straße Im Osterkotten gibt es eine überraschende Wende. Nach Angaben der Polizei haben die Ermittlungen ergeben, dass sich der zunächst als Opfer geführte 43-Jährige seine schweren Verletzungen offenbar selbst beigebracht hat. Der gegen einen 47-jährigen Castroper erlassene Haftbefehl wurde inzwischen aufgehoben.


Am Donnerstagabend (25. Juni) war die Polizei zu einem Großeinsatz an die Straße Im Osterkotten gerufen worden. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen schwer verletzten 43-Jährigen. Aufgrund der damaligen Erkenntnisse geriet ein 47-jähriger Mann aus Castrop-Rauxel in den Fokus der Ermittlungen. Gegen ihn wurde wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts Haftbefehl erlassen.


Im Verlauf der weiteren Ermittlungen ergab sich jedoch ein anderes Bild. Wie das Polizeipräsidium Recklinghausen nun mitteilt, soll sich der 43-Jährige die schweren Verletzungen selbst zugefügt haben. Er wurde inzwischen in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.


Der bereits erlassene Haftbefehl gegen den 47-Jährigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund aufgehoben. Seine Entlassung aus der Justizvollzugsanstalt wurde veranlasst.


Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Geschehens dauern weiterhin an.


Über den ursprünglichen Einsatz und den damaligen Ermittlungsstand hatte CASNews bereits berichtet. Den Artikel finden Sie hier: Mordkommission ermittelt nach Messerangriff in Castrop-Rauxel.


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Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.