Rauxel radelte ins Bauernland: Radtour führte zu vier Höfen
Zehn Radler besuchten am 11. Juli vier Bauernhöfe rund um Horneburg und Ickern – organisiert vom Unser Rauxel e.V.
- 15.07.2026 um 13:41
- Castrop-Rauxel
Rund zehn Radler haben am 11. Juli an der Fahrradtour „Rauxel radelt ins Bauernland“ teilgenommen, die vom Unser Rauxel e.V. organisiert wurde. Start der rund 32 Kilometer langen Strecke war der Berliner Platz, von dort führte die Route über Horneburg und das Emscherland zu vier Bauernhöfen in der näheren Umgebung.
Erste Station war das Horneburger Fleischlädchen. Anna Brandt begrüßte die Gruppe und erläuterte den Betrieb, dessen Spezialität Duroc-Schweine sind. Sie gab Einblicke in die Haltungsformen sowie in die Produktion vom eigenen Futter bis zu den fertigen Produkten, die vor Ort an einem Automaten erworben werden können.
Weiter ging es zum Biohof Dickhöfer, der zweiten Station der Tour. Dort können Parzellen für den Gemüseanbau mit Unterstützung gemietet werden, jeweils vier Beete bilden einen Garten und werden im Wechsel bestellt. Die Familie bewirtschaftet die Flächen seit mehreren Jahren nach alter Bauerngartentechnik – und das komplett ohne zusätzliche Bewässerung. Jan Dickhöfer bestätigte den Radlern, dass dies möglich sei; Blumen und Zucchini zeigten sich in gutem Zustand.
Die dritte Station führte zum Ziegenhof Heidbauer von Alut Brinkmann in Ickern, einem der ältesten Höfe des Stadtteils. Im Mittelpunkt standen die Käserei und die Ziegenprodukte des Hofes. Die Teilnehmenden konnten selbstgemachten Ziegenkäse und frische Ziegenmilch probieren.
Den Abschluss der Hofbesuche bildete der Hof Dingebauer, ein langjähriger Neulandhof. Uta Dingebauer stellte den Betrieb vor und erklärte die Haltungsformen nach den Regeln von Neuland. Neugierige Schweine beobachteten dabei das Geschehen auf dem Hof.
Zum Ausklang der Tour ging es ins Heimatmuseum, wo bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken die Eindrücke des Tages vertieft wurden. Der Verein bedankte sich bei allen Betreibern der besuchten Hofstellen für den herzlichen Empfang sowie bei Werner Requardt vom Heimatmuseum für den Abschluss der Veranstaltung.
Nach Angaben der Teilnehmenden vergingen die 32 Kilometer, die abseits der Straßen zurückgelegt wurden, wie im Flug. Die Kombination aus Radtour und den vier Stationen sei eine gelungene Veranstaltung gewesen.
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Autor
Nils Bettinger
Gründer und Redaktionsleiter.
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