22. Juli 2026
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Bild: Stadt Castrop-Rauxel

107 neue Staatsbürger in Castrop-Rauxel eingebürgert

35 Urkunden bei Einbürgerungsfeier im Begegnungszentrum Harkortschule Merklinde übergeben

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In Castrop-Rauxel sind seit Jahresbeginn 107 Menschen aus zwölf Nationen eingebürgert worden. 35 von ihnen erhielten in dieser Woche, am 14. Juli, ihre Einbürgerungsurkunden im Rahmen einer Einbürgerungsfeier im Begegnungszentrum Harkortschule Merklinde. Der Beigeordnete der Stadt Castrop-Rauxel, Michael Eckhardt, überreichte die Urkunden gemeinsam mit dem Bereich Einbürgerung der Stadtverwaltung und dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration.


Das feierliche Bekenntnis zum Grundgesetz bildet den letzten Schritt im Einbürgerungsverfahren. Gemeinsam sprachen die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger den Satz: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Jeder Teilnehmer erhielt zudem eine Ausgabe des deutschen Grundgesetzes.


In seiner Ansprache betonte Eckhardt die Werte des Grundgesetzes: „Es ist eine der freiheitlichsten Grundordnungen weltweit. So sind zum Beispiel Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit als Grundrechte verankert.“ Die Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit bedeute nicht, die eigene kulturelle Identität oder Herkunft aufgeben zu müssen. Zugleich sei die Staatsangehörigkeit kein Geschenk. Man erwarte von den neuen Staatsbürgern, dass sie die Werte des Grundgesetzes achten und Toleranz gegenüber ihren Mitmenschen üben.


Eckhardt ermutigte die Anwesenden außerdem, weiter die deutsche Sprache zu lernen und sich einzubringen. Mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen im nächsten Jahr sagte er: „Da können Sie mitbestimmen, nutzen Sie Ihr Wahlrecht!“


Von den 107 in diesem Jahr eingebürgerten Personen stammen 83 aus Syrien. Fünf Personen kommen aus dem Irak, vier aus Afghanistan. Weitere Eingebürgerte stammen aus Nigeria, Indien, Pakistan, Rumänien, Serbien, der Türkei, Marokko, Chile und den Niederlanden.


Wer sich ebenfalls für die deutsche Staatsbürgerschaft interessiert, kann sich an die Castrop-Rauxeler Einbürgerungsbehörde wenden. Diese bietet mittwochs von 8 bis 12 Uhr eine telefonische Sprechstunde unter der Rufnummer 02305 / 106-2391 an. Nach Vereinbarung können Interessierte dort die entsprechenden Antragsformulare erhalten.


Weitere Informationen zur Einbürgerung stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, die zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus ist, im Internet bereit unter www.einbuergerung.de.


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Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.