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Haus der Wirtschaft am Europaplatz | Bild: CASNews Media / Nils Bettinger

SPD und CDU wollen Haus der Wirtschaft zum Gründercampus weiterentwickeln

SPD und CDU beantragen gemeinsam Prüfung, ob das Haus der Wirtschaft zu einem Start-up- und Gründercampus ausgebaut werden kann

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Wer in Castrop-Rauxel ein Unternehmen gründen möchte, soll künftig noch bessere Bedingungen direkt vor Ort finden. SPD und CDU wollen deshalb gemeinsam prüfen lassen, wie das Haus der Wirtschaft zu einem Start-up- und Gründercampus weiterentwickelt werden kann.


Die Idee dahinter: Neben der bereits bestehenden Beratung durch die Wirtschaftsförderung könnten flexible Arbeitsplätze und ein Co-Working-Angebot entstehen. Gründerinnen und Gründer, Solo-Selbstständige, Start-ups und junge Unternehmen könnten so nicht nur einen Arbeitsplatz nutzen, sondern wären gleichzeitig unmittelbar an die Wirtschaftsförderung und weitere Angebote im Haus angebunden.


„Gerade am Anfang braucht es für eine gute Geschäftsidee nicht unbedingt ein eigenes Büro. Flexible Arbeitsplätze, kurze Wege zur Beratung und die Möglichkeit, sich mit anderen Gründerinnen und Gründern auszutauschen, können den Start deutlich erleichtern. Genau diese Möglichkeiten wollen wir im Haus der Wirtschaft zusammenbringen“, erklärt Ekaterini Hellfaier, Parteivorsitzende und sachkundige Bürgerin.


Dabei soll ausdrücklich auf dem aufgebaut werden, was bereits vorhanden oder geplant ist. Insbesondere die Überlegungen zu einem DigitalLab sollen in die Prüfung einbezogen werden. Ziel ist es, Angebote sinnvoll miteinander zu verbinden und keine parallelen Strukturen aufzubauen.


„Das Haus der Wirtschaft wäre ideal für den Aufbau eines Gründercampus. Hier können wir vorhandene Strukturen nutzen, sinnvoll ergänzen und damit neue Anreize für Gründerinnen und Gründer schaffen. So können wir Castrop-Rauxel als Wirtschaftsstandort weiter voranbringen“, so Niklas von Estorff, Sprecher der CDU-Ratsfraktion für den Wirtschaftsausschuss.


Bevor über eine Umsetzung entschieden wird, soll zunächst geklärt werden, welche Räume im Haus der Wirtschaft zur Verfügung stehen und welche personellen Kapazitäten für ein dauerhaftes Angebot notwendig wären. Auch mögliche Fördermittel und die finanziellen Auswirkungen sollen untersucht werden.


Mit dem gemeinsamen Antrag wollen SPD und CDU die vorhandenen Strukturen im Haus der Wirtschaft weiterentwickeln und prüfen, ob dort ein zentraler Ort für Gründung und junge Unternehmen in Castrop-Rauxel entstehen kann.


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Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

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