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Bild: CASNews Media / Nils Bettinger

Schulwegsicherheit an der Cottenburgschule verbessert

Fahrbahnverengung an der Cottenburgstraße soll Kindern auf dem Schulweg zur Cottenburgschule mehr Sicherheit bieten

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An der Cottenburgstraße in Castrop-Rauxel ist seit dem 18. September 2026 eine neue Fahrbahnverengung mit Aufpflasterung in Betrieb. Der EUV Stadtbetrieb hat die Maßnahme umgesetzt, um die Schulwegsicherheit für Kinder der Cottenburgschule auf Schwerin zu erhöhen. Fußgängerinnen und Fußgänger müssen dadurch nur noch die halbe Fahrbahnbreite in einem Zug überqueren. Die bauliche Gestaltung soll zugleich geschwindigkeitsdämpfend wirken.


Kinder, die aus Richtung Castrop und Obercastrop zur Cottenburgschule laufen, erreichen die Schule über die Cottenburgstraße. Besonders im Bereich der Kreuzung Westhofenstraße und Cottenburgschlucht bestand aus Sicht von Eltern seit Langem ein Sicherheitsproblem. Die Straße musste dort überquert werden, was insbesondere in den dunklen Wintermonaten für Sorgen sorgte.


Eltern von Kindern der Cottenburgschule hatten bereits seit Jahren wiederholt auf die schwierige Situation im Bereich Cottenburgstraße, Westhofenstraße und Cottenburgschlucht hingewiesen. Vor allem für Kinder, die aus Richtung der Bahngleise zur Schule laufen, habe eine aus Elternsicht zufriedenstellende und sichere Querungsmöglichkeit gefehlt. Trotz Gesprächen mit der Stadtverwaltung und kleinerer Zwischenmaßnahmen blieb das grundlegende Problem zunächst bestehen.


Anfang 2026 griff die Grüne Ratsfraktion das Anliegen erneut politisch auf. Ratsmitglied Selim Korkutan, der Obercastrop im Stadtrat vertritt und Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Castrop-Rauxel ist, machte die Situation zu diesem Zeitpunkt erneut öffentlich zum Thema. Gleichzeitig brachte die Fraktion einen Antrag zu Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit an der Cottenburgschule in die politischen Beratungen ein.


Korkutan erklärte dazu: „Die Eltern hatten über Jahre immer wieder auf diese Gefahrenstelle hingewiesen und Gespräche mit der Stadt geführt. Trotzdem blieb eine zufriedenstellende Lösung aus. Vor der Wahl hatte ich den Eltern zugesagt, mich im Stadtrat für eine konkrete Verbesserung einzusetzen. Und genau deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass wir endlich zu einer konkreten Lösung kommen.“


Er hob dabei besonders den Einsatz der Eltern hervor, die das Sicherheitsproblem lange vor der politischen Initiative immer wieder angesprochen und über Jahre auf Veränderungen gedrängt hätten: „Die Eltern haben dieses Problem über Jahre immer wieder angesprochen. Ihnen gebührt ein großer Teil des Erfolgs. Sie haben nicht aufgegeben, und ich habe ihr Anliegen politisch aufgenommen und weitergetragen. Es kann manchmal doch so einfach sein.“


Für Korkutan zeigt die Umsetzung, was Bürgerinnen und Bürger von Kommunalpolitik erwarten dürfen: „Probleme vor Ort aufnehmen, konkrete Lösungen auf den Weg bringen und dann dranbleiben, bis sich tatsächlich etwas verändert. Genau dafür wurden wir Kommunalpolitiker gewählt.“


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Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

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