- Bild: Nina Möhlmeier
Reichlich Regionales und Bio-Eis aus Holland
Seit einem Jahr ist Mike Frisch mit seinem Imbisswagen im Emscherland
- 11.04.2026 um 09:27
- Castrop-Rauxel
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Jetzt Newsletter abonnierenEs ist Ferienzeit, die Sonne scheint, die Temperaturen sind frühlingshaft. Wer kann, hält sich draußen auf, und viele Fußgänger und Radfahrer steuern an diesem Mittag das Emscherland an. Unweit des Sprungs über die Emscher steht der Imbisswagen von Mike Frisch. Seit einem Jahr verkauft er hier Pommes, Currywurst, Kuchen, Eis, Getränke und Co.
„Ich hatte zehn Jahre lang einen Imbiss. Als sich dann die Gelegenheit bot, das hier zu machen, war klar: Beides zusammen geht nicht“, blickt Mike Frisch zurück. Also fiel die Entscheidung zugunsten des Imbisswagens. Bereut hat er das nicht. „Es ist ein anderes Arbeiten, ein schönes Arbeiten in der Natur, und es macht sehr viel mehr Spaß. Die Kunden bringen mehr Zeit mit, und sie warten geduldig ab. Wir haben eine kleinere Karte und bieten regionale Speisen und Getränke an. Bis auf das Bio-Eis: Das kommt aus Holland.“
Unser Gespräch unterbrechen wir immer wieder, denn es kommen zunehmend mehr Kunden, die Getränke und Pommes-Currywurst bestellen. Die Tische am Imbisswagen sind im Nu belegt. „Es wäre gut, wenn wir noch mehr Bestuhlung hätten, denn bei gutem Wetter ist das zu wenig. Aber das muss in Absprache mit der Emschergenossenschaft erfolgen“, weiß Mike Frisch.
Ist das Wetter schlecht, fährt Mike Frisch nicht raus. Bei schönem Wetter steht der Imbisswagen täglich im Emscherland. Von Mai bis Ende August ist Mike Frisch von ca. 11 bis 18 Uhr vor Ort. Rund eine Stunde Vorbereitung benötigt er, „bis alles startklar ist“. Während er unter der Woche allein arbeitet, erhält er am Wochenende des Öfteren Unterstützung. „Wir arbeiten dann teils zu zweit. Man schafft es alleine, aber dann müssen die Kunden zu lange warten.“
Er habe das Gefühl, dass in diesem Jahr mehr Besucher in den Emscherpark kämen als zuvor. „So voll wie letzten Sonntag habe ich es hier noch nie gesehen“, meint Mike Frisch. Und das wirkt sich natürlich auch positiv aufs Geschäft aus.
Jeden Abend fährt Mike Frisch den Imbisswagen aus dem Emscherland. „Die Gefahr für Einbrüche ist zu groß, wenn der Wagen hier unbewacht steht“, weiß er. Zu Hause angekommen, wird dann erstmal gespült. „Die Spülerei ist das Schlimmste. Ich packe die Sachen aus dem Wagen, spüle sie, räume sie wieder ein und mache sauber. Das ist eine Menge Arbeit und dauert rund zwei Stunden.“
Er könne sich durchaus einen „festen Imbiss“ im Emscherland vorstellen, erklärt Mike Frisch. Aber auch hier habe die Emschergenossenschaft das letzte Wort.
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Nina Möhlmeier
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