Was passiert während der IGA 2027 im Emscherland?
Offizielle Auftaktveranstaltung und kleinere Veranstaltungsformate geplant
- 12.05.2026 um 10:14
- Castrop-Rauxel
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Jetzt Newsletter abonnierenDas Emscherland ist einer von insgesamt fünf Zukunftsgärten der Internationalen Gartenausstellung (IGA), die sich vom 23. April bis zum 17. Oktober 2027 im Ruhrgebiet präsentiert. Aber was erwartet die Besucher zu dieser Zeit eigentlich in Castrop-Rauxel? CASNews fragte bei Jascha Habeck nach. Er verantwortet die Presse- und Medienkommunikation der IGA 2027.
„Die konkrete Ausgestaltung des Veranstaltungsprogramms für den Zukunftsgarten Emscherland befindet sich derzeit in enger Abstimmung zwischen der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH, den Städten Castrop-Rauxel und Recklinghausen sowie der Emschergenossenschaft/Lippeverband und weiteren beteiligten Akteurinnen und Akteuren. Detaillierte Informationen zu den geplanten Veranstaltungen werden in den kommenden Monaten sukzessive veröffentlicht. Bereits jetzt ist absehbar, dass es vor Ort eine offizielle Auftaktveranstaltung geben wird“, sagt Habeck. Darüber hinaus seien über den gesamten Ausstellungszeitraum hinweg weitere kleinere Veranstaltungsformate geplant, insbesondere in den Sommermonaten. „Diese werden von unterschiedlichen Trägern organisiert und sollen sich behutsam in die neu gestaltete Park- und Auenlandschaft einfügen.“
Dabei gelte es, zu berücksichtigen, dass das Emscherland bewusst als naturnaher Landschaftsraum entwickelt worden und daher nicht für sehr große Besucherströme oder Großveranstaltungen ausgelegt sei. „Der Fokus liegt vielmehr auf dezentralen, qualitativ hochwertigen Angeboten im Einklang mit Natur und Umgebung“, so Jascha Habeck.
Ein wichtiger Baustein sei die Erreichbarkeit des Zukunftsgartens. Hier werde aktuell an einem umfassenden Leit- und Informationssystem gearbeitet, das insbesondere die Anreise mit dem Fahrrad, aber auch die Anbindung über den öffentlichen Nahverkehr und das Straßennetz berücksichtige.
Jascha Habeck weist zudem auf die sogenannte „IGA-Allee“ hin, deren Errichtung die Stadt Castrop-Rauxel „als sichtbares Zeichen im Stadtraum“ plane. Die IGA-Allee solle sowohl der Information als auch der Orientierung dienen und auf die IGA 2027 aufmerksam machen.
In Sachen IGA-Allee hatte die Stadtverwaltung einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erstellt, und das Vorkonzept wurde im vergangenen Jahr beschlossen. Die Pläne sahen vor, dass eine neue, ca. sechs Kilometer lange Fuß- und Radwegeverbindung entstehen soll. Die IGA-Allee soll am Altstadtmarkt beginnen und bis ins Emscherland führen. Entlang der Strecke sind verschiedene bauliche, gestalterische und informative Maßnahmen geplant. Die Maßnahmen sollen jedoch nur umgesetzt werden, wenn es eine Fremdfinanzierung gibt. Die Verwaltung wurde damit beauftragt, Möglichkeiten zur Finanzierung der erarbeiteten Maßnahmen zu erurieren.
CASNews wollte daher von der Stadtverwaltung wissen, wie der aktuelle Stand der Dinge ist. Gibt es eine Fremdfinanzierung? Welche der angedachten Maßnahmen können – auch mit Blick darauf, dass die IGA-Allee mehr sein soll als ein temporäres Projekt – umgesetzt werden? „Es gibt noch keine konkrete Kostenumsetzung. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Stadt, die Emschergenossenschaft und die IGA-Durchführungsgesellschaft in Gesprächen zur Umsetzung und wer welchen Part übernehmen kann“, erklärt Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann.
Und wie finanziert sich die IGA? „Alle temporären Maßnahmen, wie zum Beispiel Veranstaltungen, finanziert die IGA gGmbH aus Zuschüssen aus der Region, Sponsoring, Mieten und Pachten und vor allem aus den Eintrittsgeldern der kostenpflichtigen Zukunftsgärten in Gelsenkirchen, Duisburg und Dortmund“, so Jascha Habeck.
In Castrop-Rauxel und Lünen ist der Eintritt in die Zukunftsgärten frei.
- Quelle(n):
Autor
Nina Möhlmeier
Freie Mitarbeiterin
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