Waldkita und Co. an der Vördestraße: Viele offene Fragen
Stadtverwaltung: „Kita ist weiterhin eine Option"
- 04.10.2026 um 09:43
- Castrop-Rauxel
Es ist ruhig geworden um die geplante Waldkita an der Vördestraße. Im März hatte Regina Kleff, Erste Beigeordnete und Sozialdezernentin der Stadt, laut eines Berichts der Ruhr Nachrichten im Ausschuss für Chancengleichheit und Integration erklärt, der Bauantrag für die Kita sei gestellt, die Genehmigung stehe jedoch noch aus. Man hoffe, dass diese nun schnell erteilt werde, so Kleff.
Mittlerweile sind fast sieben Monate vergangen. Wir nahmen das zum Anlass, bei der Stadtverwaltung nachzufragen, ob die Genehmigung mittlerweile vorliegt – und falls nicht, woran es hakt. Zudem ergaben sich weitere Fragen.
Im März hieß es, der Starttermin werde sich auf Ende 2027, Anfang 2028 verschieben. Hat diese Aussage nach wie vor Bestand?
Vorgesehen war zunächst eine Gruppe für Kinder über drei Jahre mit 20 bis 25 Plätzen. Wie schnell soll die Kita wachsen? Sind die Zahlen, die im Ausschuss genannt wurden (perspektivisch könnte eine zweite Gruppe eingerichtet werden; maximal käme man damit auf 40 Plätze), noch aktuell?
Die geplante Kita ist Teil eines umfangreichen Konzepts, das auf dem früheren Sportplatz des VfR Rauxel an der Vördestraße realisiert werden soll. Die Stadt hat im vergangenen Jahr 30 Module angekauft. 14 davon sollten für Beratung und Sprachkurse, ein Modul für Infopoint und Verwaltung genutzt werden. Ist dies nach wie vor der Planungsstand? Weitere fünf Module waren als temporäre Unterkünfte in Notsituationen vorgesehen. Mittlerweile ist bekannt, dass zunächst keine Module für Flüchtlinge aufgestellt werden sollen. Erst wenn Planungssicherheit für den Bau der Zentralen Unterbringungseinheit mit bis zu 450 Plätzen besteht, will die Verwaltung ein neues Konzept für die vorhandenen Module erarbeiten. Wird das alte Konzept also komplett verworfen?
Die Module wurden mithilfe von Bundes- und Landes-Fördermitteln angeschafft. Gab es auch einen Eigenanteil? Und wie lange besteht die Möglichkeit, die Module bei Rain Carbon zu lagern? Fallen für die Lagerung Kosten an? Falls ja: Wie hoch sind diese?
Die Antwort der Verwaltung auf unseren Fragenkatalog fiel wie folgt aus: „Eine Kindertageseinrichtung ist weiterhin eine Option. Die Stadtverwaltung führt dazu derzeit Gespräche. Sobald die fertige Konzeption vorliegt, wird sie dem Rat vorgelegt. Die angeschafften Module werden weiterhin kostenfrei zwischengelagert.“
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- Quelle(n):
Autor
Nina Möhlmeier
Freie Mitarbeiterin
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