Sonntag, 25. Oktober 2026
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Am 1. Oktober starten die Arbeiten an der Wartburgstraße. Die Bauzeit wird mit 15 Monaten angegeben. Laut Stadtverwaltung ist einer der Gründe für die Nicht-Verschiebbarkeit der Maßnahme, dass sich Arbeiten an mehreren Bahnbrücken anschließen werden. Die Deutsche Bahn plant jedoch eigenen Angaben zufolge in den Jahren 2027/2028 bis dato keine solchen Arbeiten auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet. | Bild: Nina Möhlmeier

Stadt und Deutsche Bahn widersprechen sich

2027/28: Sind Arbeiten an Bahnbrücken geplant oder nicht?

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Ab dem 1. Oktober wird die Wartburgstraße unter anderem wegen des geplanten Brückenneubaus zur Großbaustelle. Die Bauzeit wird mit 15 Monaten angegeben. Die Beteiligten hatten immer wieder betont, dass die Maßnahme nicht nach hinten verschoben werden könne. Neben Sicherheitsaspekten und der Befürchtung, dass die Brücke wie im Fall Datteln-Ahsen ad hoc gesperrt werden müsse, wurde auf die zeitliche Abhängigkeit von anderen Maßnahmen hingewiesen. Es hieß, das Projekt könne nicht auf das Jahr 2028 verschoben werden, da mehrere Bauprojekte aufeinander aufbauten beziehungsweise bezüglich möglicher Umleitungen voneinander abhängig seien. Dazu gehörten unter anderem Sanierungsarbeiten an mehreren Bahnbrücken. Am 22. Juli stellte CASNews die erste Anfrage an die Stadtverwaltung. Wir wollten wissen, welche Brücken konkret betroffen und welche Maßnahmen dort wann geplant seien.


Die Antwort der Stadtverwaltung erfolgte am 28. Juli. Sie verwies an die Deutsche Bahn, denn die Brückenmaßnahmen, die sich an die Maßnahme an der Wartburgstraße anschließen würden, fielen in deren Zuständigkeitsbereich.


CASNews fragte daraufhin bei der Deutschen Bahn nach. Am 26. August gab es folgende Antwort: „Die DB InfraGO plant für die Jahre 2027/28 nach aktuellem Stand keine Brückenarbeiten auf dem Stadtgebiet Castrop-Rauxel. Leider konnten die Fachleute nicht nachvollziehen, auf welche Arbeiten die Stadtverwaltung sich hier beziehen könnte. Sollten Sie dahingehend weitere Details erhalten, prüfen wir gerne nochmal für Sie, wie es um die einzelnen Maßnahmen steht.“


Wir wandten uns mit dieser Antwort erneut an die Stadtverwaltung und baten darum, Licht ins Dunkel zu bringen und konkrete Brücken zu nennen. Nach zwischenzeitlichen Nachfragen unsererseits teilte die Stadt am 17. September mit, dass die Deutsche Bahn weiterhin erster Ansprechpartner sei.


CASNews kontaktierte die Deutsche Bahn erneut und fragte dieses Mal auch nach Maßnahmen, die geplant, aber möglicherweise wieder gestrichen worden seien. Am 23. September teilte uns ein Bahnsprecher mit, dass er noch einmal in anderen Abteilungen recherchiert habe. „Auch dort sind keine Maßnahmen für die Jahre 2027/28 bekannt. Dementsprechend bleibt die in meiner letzten Mail getroffene Aussage bestehen.“ Er bitte um Verständnis, dass er darüber hinaus derzeit keine weiteren Details nennen könne. „Grundsätzlich gilt: Sind Instandhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten notwendig, die Auswirkungen auf den Zug- oder Straßenverkehr haben, informiert die DB InfraGO selbstverständlich rechtzeitig“, so der Bahnsprecher.


CASNews gab der Stadtverwaltung noch einmal die Möglichkeit, sich zu äußern. Davon machte die Verwaltung keinen Gebrauch.


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  • Quelle(n):

Autor

Nina Möhlmeier

Nina Möhlmeier

Freie Mitarbeiterin

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