SPD fordert Radwegelückenschluss zwischen Pöppinghausen und Herne
Gefährliche Stelle an der Pöppinghauser Straße soll beseitigt werden
- 08.05.2026 um 15:41
- Castrop-Rauxel
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Jetzt Newsletter abonnierenDie SPD-Ratsfraktion Castrop-Rauxel will den Radwegelückenschluss zwischen Pöppinghausen und dem Herner Stadtteil Horsthausen voranbringen. Ein entsprechender Antrag wird im Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität sowie im Rat der Stadt beraten.
Hintergrund ist eine seit längerem bekannte Netzlücke entlang der Pöppinghauser Straße. Der vorhandene Geh- und Radweg endet kurz vor der Stadtgrenze, sodass Radfahrende gezwungen sind, auf die Fahrbahn auszuweichen und eine Landesstraße mit Tempo 50 zu queren. Die Sichtverhältnisse sind dort durch Kurven eingeschränkt, was die Situation zusätzlich erschwert.
„Gerade für viele Bürger, die täglich zwischen Pöppinghausen und Herne unterwegs sind, brauchen wir hier dringend eine sichere und durchgängige Lösung“, erklärt Jan-Philip Hermes. Die Strecke werde sowohl im Alltag als auch in der Freizeit stark genutzt.
Die SPD schlägt vor, den bestehenden Weg auf der Südseite der Straße bis zur Kreuzung Emsring / Paul-Gerhardt-Straße in Herne zu verlängern. Damit könnte eine durchgängige und sichere Verbindung geschaffen werden, die insbesondere auch den Zugang zu Nahversorgern im benachbarten Stadtteil erleichtert.
Das Vorhaben ist bereits im Nahmobilitätskonzept der Stadt Castrop-Rauxel verankert, das diesen Abschnitt ausdrücklich als Netzlücke im Radwegenetz benennt. Die SPD fordert nun, die Umsetzung mit höherer Priorität voranzutreiben und konkrete Planungsschritte einzuleiten.
„Der Radwegelückenschluss ist ein wichtiger Baustein für eine moderne und sichere Mobilität in Castrop-Rauxel“, betont Fraktionsvorsitzender Daniel Molloisch. Man stärke damit nicht nur den Radverkehr, sondern verbessere auch die Lebensqualität vor Ort.
Für die Umsetzung soll die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Stadt Herne tätig werden. Darüber hinaus sind Gespräche mit weiteren Beteiligten vorgesehen, darunter Straßen.NRW, Grundstückseigentümer sowie mögliche Fördermittelgeber. Ziel ist es, ein interkommunales Projekt zur Verbesserung der Radinfrastruktur auf den Weg zu bringen.
Aus Sicht der SPD ist es entscheidend, die bestehende Gefahrenstelle zeitnah zu entschärfen und die Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen langfristig sicher und attraktiv zu gestalten.
- Quelle(n):
Autor
Nils Bettinger
Gründer und Redaktionsleiter.
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