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Bild: EUV-Stadtbetrieb

Schilder machen Kinderrechte im Stadtbild sichtbar

KiJuPa, Umweltpunkt und Grundschulen setzen mit neuen Schildern ein sichtbares Zeichen für kinderfreundliche Kommune

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Kurz vor den Sommerferien wurden im Stadtgebiet die ersten Kinderrechteschilder aufgestellt. Mit dem Projekt möchten das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa), der Umweltpunkt und mehrere Grundschulen die Rechte von Kindern stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken und ein sichtbares Zeichen für eine kinderfreundliche Kommune setzen.


Kinderrechte gelten für alle Kinder auf der Welt. Sie sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben und bilden die Grundlage dafür, dass Kinder sicher, gesund und selbstbestimmt aufwachsen können. Dazu gehören unter anderem das Recht auf Schutz vor Gewalt, das Recht auf Bildung, Gesundheit, Spiel und Freizeit sowie das Recht, die eigene Meinung zu äußern und an Entscheidungen beteiligt zu werden, die sie betreffen. Kinderrechte sind damit ein wichtiger Baustein für ein friedliches Zusammenleben und eine Gesellschaft, in der Kinder mit ihren Bedürfnissen und Interessen ernst genommen werden.


Genau darauf sollen die neuen Kinderrechteschilder aufmerksam machen, die vom Umweltpunkt stammen. Sie laden dazu ein, sich mit den Rechten von Kindern auseinanderzusetzen und erinnern daran, dass ihre Umsetzung nicht selbstverständlich ist. Auch heute werden Kinderrechte weltweit vielfach verletzt, weshalb es umso wichtiger ist, das Bewusstsein für ihre Bedeutung zu stärken – auch direkt vor der eigenen Haustür.


Die Gestaltung der Schilder stammt vom damaligen Jugendforum des KiJuPas. Mit viel Kreativität entwickelten die Jugendlichen farbenfrohe und ansprechende Motive, die die Kinderrechte sichtbar und leicht verständlich vermitteln.


Die Idee, die Schilder dauerhaft im öffentlichen Raum aufzustellen, wurde anschließend vom Team Verkehrs- und Stadtteilentwicklung des Kinder- und Jugendparlamentes weiterverfolgt. Die Kinder und Jugendlichen überlegten gemeinsam, an welchen Standorten die Schilder möglichst viele Menschen erreichen können. Mit Unterstützung des EUV Stadtbetriebs konnten die ersten Schilder nun erfolgreich aufgestellt werden. In den kommenden Monaten sollen weitere Standorte folgen, damit die Kinderrechte im gesamten Stadtgebiet sichtbar werden.


„Den Kindern des Teams Verkehrs- und Stadtteilentwicklung war es wichtig, die Schilder an Plätzen vor Schulen oder auf den Wegen dahin wie am Adalbert-Stifter-Gymnasium oder der Löwenherz-Grundschule aufzustellen, aber auch in der Nähe von Spielplätzen wie im Stadtgarten. Die Plätze werden dadurch bunter und belebter“, sagt Bent Sökeland, Mitglied des Umweltpunktes und Mitarbeiter des Kinder- und Jugendparlamentes.


Mit ihrem Engagement zeigen die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlamentes und des Umweltpunktes, dass Kinder und Jugendliche Verantwortung übernehmen und ihre Stadt aktiv mitgestalten. Die Kinderrechteschilder sind weit mehr als Hinweisschilder, denn sie erinnern täglich daran, dass Kinder Rechte haben und dass deren Schutz und Umsetzung eine gemeinsame Aufgabe der gesamten Gesellschaft sind.


Weitere Informationen zum Umweltpunkt gibt es auf der Internetseite mch-castrop.de/umweltpunkt. Details zum Kinder- und Jugendparlament der Stadt sind unter www.castrop-rauxel.de/kijupa abrufbar.


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Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

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