Freitag, 23. Oktober 2026
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Einsatz am Vormittag an der Stellbrinkstraße. | Bild: CASNews Media / Nils Bettinger

Möglicherweise explosiver Stoff in Keller an Stellbrinkstraße entdeckt (+Update)

Feuerwehr mit Gefahrstoffberater im Einsatz – Analytische Task Force hinzugezogen

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Ein Fund bei Aufräumarbeiten in einem Keller an der Stellbrinkstraße in Castrop-Rauxel hat am Freitagvormittag (23. Oktober 2026) einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Dort wurde ein bislang nicht näher identifizierter Stoff in einer Verpackung entdeckt, der unter bestimmten Umständen möglicherweise explosiv sein könnte.


Die Feuerwehr wurde um 10.36 Uhr unter dem Einsatzstichwort „ABC 1 – GSG Stufe 1“ alarmiert. Wie die Feuerwehr im Gespräch mit CASNews vor Ort erklärte, könnte die Gefährlichkeit des Stoffes unter anderem davon abhängen, wie stark dieser bereits gealtert ist.


Gefahrstoffberater und Spezialisten eingeschaltet


Zum Zeitpunkt des Gesprächs waren neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Castrop-Rauxel sowie ein Chemie- und Gefahrstoffberater vor Ort. Darüber hinaus wurde Kontakt zur Analytischen Task Force (ATF) aufgenommen, um den Fund fachlich zu bewerten und über mögliche weitere Maßnahmen zu entscheiden.


Derzeit keine Gefahr außerhalb des Gebäudes erwartet


Nach derzeitigem Kenntnisstand beschränkt sich der Einsatz auf einen kleinen Bereich. Die Feuerwehr geht aktuell davon aus, dass außerhalb des betroffenen Gebäudes keine Gefahr zu erwarten ist. Sollte sich diese Einschätzung ändern, würden die Einsatzkräfte ihre Maßnahmen entsprechend anpassen.


Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels lief der Einsatz noch.


Welche Substanz gefunden wurde und ob tatsächlich eine Explosionsgefahr besteht, ist noch nicht geklärt.


Update: Gefahrstoff identifiziert – Entsorgung durch Spezialfirma


Inzwischen hat die Stadt Castrop-Rauxel weitere Einzelheiten zu dem Einsatz mitgeteilt. Demnach handelte es sich bei dem Fund um ein aufgeblähtes Behältnis mit 2-Butanon (Methylethylketon). Diese leicht entzündliche Flüssigkeit kann insbesondere durch ihre Dämpfe eine Brand- und Explosionsgefahr darstellen.


Die Feuerwehr hatte den Keller zunächst unter Atemschutz erkundet. Nachdem die Chemikalie identifiziert worden war, wurden die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Die fachgerechte Entsorgung übernimmt ein spezialisiertes Entsorgungsunternehmen.


Die Stadt präzisierte außerdem den Alarmierungszeitpunkt auf 10.37 Uhr.


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Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

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