27. Mai 2026
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Grüne kritisieren Nein zu IT-Konferenz

Antrag zur Ansiedlung von GreenTech- und IT-Unternehmen im Rat abgelehnt

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Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen kritisiert die Ablehnung ihres Antrags zur Durchführung einer Initialkonferenz für die Ansiedlung von GreenTech- und IT-Unternehmen in Castrop-Rauxel.


Wie die Fraktion mitteilt, sei der Antrag in der Ratssitzung am 21. Mai von CDU, SPD, FDP und AfD abgelehnt worden.


Ziel der vorgeschlagenen Konferenz sei es gewesen, Akteure aus Hochschulen, Unternehmen und Gründerzentren zusammenzubringen, um neue Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zu setzen.


Nach Angaben der Grünen wurde in der Diskussion unter anderem auf fehlende Flächen verwiesen. Die Fraktion hält dagegen, dass insbesondere IT-Unternehmen und Start-ups vergleichsweise wenig Platz benötigten. Als mögliche Standorte nennt sie etwa das Haus der Wirtschaft oder leerstehende Einzelhandelsflächen.


Die Grünen verweisen zudem auf das 2023 beschlossene wirtschaftspolitische Leitbild der Stadt. Darin seien GreenTech, IT und der Gesundheitsbereich als Zukunftsbranchen definiert worden. Aus Sicht der Fraktion fehle bislang jedoch ein konkreter Umsetzungsplan.


Ratsmitglied Uta Fendt, die den Antrag initiiert hatte, zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung des Rates. Sie hätte sich nach eigenen Angaben einen stärkeren Aufbruch für neue Arbeits- und Ausbildungsplätze in Zukunftsbranchen gewünscht.


Fendt verwies dabei auch auf Erfahrungen aus Bochum. Dort habe sie nach eigener Aussage bereits eine vergleichbare Impulsveranstaltung zum Thema IT-Sicherheit begleitet. Der dortige Entwicklungsprozess habe über Jahre stattgefunden.


Die Grünen sehen in der Ablehnung des Antrags eine vertane Chance für die wirtschaftliche Weiterentwicklung Castrop-Rauxels und für neue Perspektiven junger Menschen in der Stadt.


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Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.